Unsere Lern-KI.
Ein Trainer, der Ihre Arbeit kennt.

Kein Erklärvideo, kein Multiple-Choice: In jedem Curonaut-Kurs arbeitet eine eigens für Weiterbildung entwickelte Lern-KI, die mit jeder Person einzeln arbeitet — an ihren echten Aufgaben, in ihrer Arbeitswelt. Hier steht, wie er funktioniert. Vollständig.

Transparenz nach EU-AI-Act · menschliche Überprüfung jederzeit anforderbar · HR sieht nie Gesprächsinhalte

Ein Coach, drei Rollen

Wie ein guter menschlicher Trainer wechselt der Coach die Rolle — je nachdem, wo die lernende Person gerade steht.

1
Der Einstufer

Im Einstufungsgespräch (12–15 Min.) erhebt der Coach zuerst das Arbeitsplatz-Profil: Rolle, Gestaltungsspielraum, Kommunikationslast. Danach prüft er verdeckt und ohne Prüfungsdruck, was bereits beherrscht wird — durch offene Erzählfragen, nie durch Abfragen. Was nachweislich sitzt, fliegt aus dem Lernpfad.

2
Der Übungs-Coach

In jedem Baustein übt der Coach mit der Person an ihren realen Aufgaben: Er fragt, challengt und gibt Feedback — aber die Denkarbeit bleibt bei der Person. Rollenspiele spielt er wörtlich mit, vom verständnisvollen Kollegen bis zum hartnäckigen Kunden.

3
Der faire Prüfer

Praxisnachweise und Modulprüfungen bewertet der Coach gegen feste, vorab definierte Kriterien — dieselben für alle. Das Ergebnis ist je Kriterium begründet und nachvollziehbar: bestanden heißt angewendet, nicht auswendig gelernt.

So coacht er: fordern statt vorsagen

Der Coach folgt festen didaktischen Regeln, die wir aus hunderten Testgesprächen geschärft haben. Die wichtigste: Er nimmt niemandem den Lernmoment weg.

  • Echte Beispiele: Geübt wird an den Aufgaben, Zahlen und Terminen der Person — nicht an Lehrbuch-Fällen.
  • Die Person entscheidet: Der Coach fragt („Wie ordnen Sie das ein — und warum?") und challengt nur, wenn die Begründung wackelt.
  • Erst der eigene Versuch: Eine Beispiellösung zeigt der Coach erst, nachdem die Person selbst formuliert hat — als Vergleich, nie als Vorlage.
  • Tempo mit Respekt: Höchstens zwei Schärfungsrunden am selben Punkt, sichtbarer Fortschritt, keine zähen Endlosschleifen.
  • Ehrlichkeit: Der Coach erfindet keine eigenen Berufserfahrungen und gibt sich nie als Mensch aus.
Aus einer echten Übung (gekürzt)
Sie haben die Kundenpräsentation als dringend UND wichtig eingestuft. Der Termin ist in drei Wochen — was genau macht sie heute schon dringend?
Stimmt eigentlich — dringend ist sie noch nicht. Aber sie ist mir wichtig, weil da 40.000 € Auftragsvolumen dranhängen.
Das ist eine belastbare Begründung in Ihrer Währung. In welchen Quadranten wandert sie damit — und was heißt das für Ihren Kalender diese Woche?

So bewertet er: feste Kriterien, belegte Urteile

KI-Bewertung ist nur dann fair, wenn sie nachvollziehbar und wiederholbar ist. Deshalb haben wir in die Bewertungs-Engine mehr Arbeit gesteckt als in jedes andere Bauteil.

Feste Rubriken

Jede Prüfung hat vorab definierte Kriterien mit klaren Erfüllt-Bedingungen — von Fachexpert:innen erstellt, für alle Lernenden gleich. Die KI erfindet keine Anforderungen dazu; sie prüft ausschließlich, was die Rubrik verlangt.

Belegpflicht

Ein Kriterium gilt nur dann als nicht erfüllt, wenn die KI die konkrete Lücke benennen kann. Für jedes Urteil muss sie die Stelle der Antwort anführen, auf die es sich stützt — Bauchgefühl ist keine Begründung.

Mehrfach-Bewertung

Jede Einreichung wird von drei unabhängigen Bewertungsläufen geprüft; das Ergebnis je Kriterium ist der Mehrheitsentscheid. Bei Gleichstand entscheidet die Engine zugunsten der lernenden Person.

Kein Durchfallen

„Noch nicht bestanden" heißt: konkretes Feedback je Kriterium und ein neuer Versuch — die bisherige Antwort bleibt erhalten und wird weiterbearbeitet. Es gibt keine Noten, keine Ranglisten, keinen Vergleich mit Kolleg:innen.

So sieht ein Ergebnis aus (Beispiel)
✓Strikte Rangordnung ohne Gleichstände
Alle acht Aufgaben eindeutig gereiht; Platz 1 über die Umsatzwirkung begründet.
✓Wichtigkeit ohne Zeitbezug begründet
Begründungen messen Wirkung in der Rollenwährung; Termine tauchen nur bei der Dringlichkeit auf.
✗Umgang mit der Kapazitätsgrenze
Der Plan verplant 9,5 von 8 Stunden — es fehlt eine Streichung, Delegation oder ein aktives Zurückspielen.

Was der Coach nicht tut

Vertrauen entsteht durch Grenzen, die eingehalten werden — diese hier sind technisch verankert, nicht nur versprochen.

  • Er zeigt Gesprächsinhalte niemals dem Arbeitgeber: HR sieht ausschließlich Modul-Status („nachgewiesen", „bestanden") — nie Antworten, nie Chats, nie Prüfungstexte.
  • Er lobt nicht ins Blaue und stuft niemanden nach Sympathie ein — Einstufung und Bewertung folgen dokumentierten Regeln.
  • Er ersetzt keine menschliche Instanz: Jede KI-Bewertung trägt einen Hinweis, und eine menschliche Überprüfung kann jederzeit angefordert werden.
  • Er sammelt keine Daten für andere Zwecke: EU-Hosting, DSGVO-konform, Auftragsverarbeitung mit Ihrem Unternehmen.

Transparenz nach EU-AI-Act

Lernende wissen zu jedem Zeitpunkt, dass sie mit einer KI sprechen. Jede Bewertung ist als KI-Bewertung gekennzeichnet und je Kriterium begründet. Bewertungsprotokolle werden aufbewahrt und stichprobenartig fachlich auditiert — Auffälligkeiten fließen als Regel-Updates in die Engine zurück.

Für HR & Betriebsrat

Curonaut ist bewusst so gebaut, dass es mitbestimmungsfreundlich ist: keine Einzelüberwachung, keine Verhaltens- oder Leistungskontrolle auf Inhaltsebene, klare Datentrennung. Gerne stellen wir die technische Dokumentation für Ihre Gremien bereit.

Erleben schlägt Erklären.

Der schnellste Weg, die Lern-KI zu verstehen, ist ein Gespräch mit ihr — im Pilotprogramm mit Ihrem eigenen Team.

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